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  Technikmuseum U-2540 WILHELM BAUER - Teil 1
 
 
U-2540 WILHELM BAUER - ein Technikmuseum in Bremerhaven
Eines der letzten deutschen U-Boote des Typs XXI,
das noch kurz vor Kriegsende gebaut wurde.
Zur Geschichte des Bootes und den technischen Daten: Hier klicken !.
 
Mit den beiden oberen geöffneten Torpedorohren sieht U 2540 bedrohlich  aus. Im einsatzbereiten Zustand tauchte das Boot tiefer ein, so daß die Torpedorohre unterhalb der Wasserlinie waren. Die Wasserlinie wird durch den Übergang von der dunkel- zur hellgrauen Farbe dagestellt.
 
Der stromlinienförmige Turm besaß neben den Sehrohren, dem Schnochel und verschiedenen Antennen auch 2 Zwillingsflak in gepanzerten Türmen. So waren die Richtschützen gegen den Bordwaffenbeschuss feindlicher Flugzeuge geschützt. 
 
Deutlich zu sehen ist die im Gegensatz zu den Booten des VIIc Typs, völlig neue Rumpfform.
 
Der Turm von Backbord achtern,
 
...und von Backbord vorn.
 
Dieses Schild am Eingang des Bootes informiert über Öffnungszeiten und Eintrittspreise, die überraschend gering sind.
 
Nach dem Betreten von 2540 befindet man sich im oberen Teil des Bugtorpedoraumes. Linker Hand sieht man die beiden oberen geöffneten Torpedorohre. Das linke der mittleren Torpedorohre ist geschlossen, das rechte, mit einem darin befindlichen Torpedo, ist geöffnet.
 
Auf der Steuerbordseite ist ein Torpedo, (Aal genannt), ausgestellt, der in ver- schiedenen Bereichen aufgeschnitten ist. Der rote Bereich war der mit Sprengstoff gefüllte Gefechtskopf. Auf der Backbordseite  befindet sich die Eintrittskasse, an der auch Broschüren und Bücher über U2540 zum Kauf angeboten werden.
 
 Der Gefechtskopf aus einer anderen Perspektive.
 
Über dem Torpedo sind Schauftafeln, auf der die Entwicklung der Uboote und ihrer Bewaffnung dargestellt ist.
 
Das Herz des Torpedos, der Antriebsmotor.
 
Der Antriebsstrang und die Gestänge für Seiten- und Tiefenruder. Zwischen Ruderblättern und Propellern befindet sich das Getriebe für den zweiten, gegenläufigen Propeller. Durch die entgegengesetzte Drehrichtung des Propeller wurde der Radeffekt des ersten Propellers aufgehoben. So wurde ein Geradeauslauf des Torpedos erreicht.
 
Das erste Kugelschott. Es trennt den Bug-Torpedeoraum von den Offizierswohnräumen und dem Horchraum.
 
Blick durch das Kugelschott in den Bug-Torpedoraum.
 
Im Boot findet man immer wieder Übersichtszeichnugen. Dort ist die jeweilige Sektion in der man sich gerade befindet, farblich hervorgehoben.
 
Gut lesbare Schilder und Zeichnungen erläutern den jeweiligen Bereich.
 
Der Waschraum, in dem sich eine der beiden Bord-Toiletten befindet. Rechts vor der Waschraumtüre ist ein Meßfeld mit Buchsen. Dort kann die Spannung einzelner Akkuzellen gemessen werden. Die Spannungsmessung einer Akkuzelle unter Belastung läßt Rückschlüsse auf deren Funktionszustand zu. So kann z.B. eine beschädigte Akkuzelle ermittelt und überbrückt werden, um die Gesamtfunktion des Batterieblocks zu erhalten. Die Batterie von U 2540 besteht aus 6 Blöcken mit jeweils 62 Akkuzellen. 
 
Gravierte Schilder auf den Türen bezeichnen die verschiedenen Räume.
 
Die Kammer des Leitenden Ingenieurs. Im Gegensatz zu den U-Booten
des Typs VII c wirken die Platzverhältnisse geradezu gigantisch.
 
 Die Kammer des Leitenden Ingenieurs.
       

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