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  Schon gewußt ???
 
 
Warum die Geschwindigkeit von Schiffen in Knoten gemessen wird.
 

Zollsegelkutter RIGMOR VON GLÜCKSTADT, Deutschlands ältestes seegehendes Segelschiff.

Früher maß man die Geschwindigkeit mit dem sogenannten Handlog: Das war ein mit Blei beschwertes Brett, das an einer Leine vom Schiffsheck aus zu Wasser gelassen wurde. Wegen des großen Reibungswiderstandes blieb es praktisch an der gleichen Stelle im Wasser.
Je schneller nun das Schiff fuhr, desto schneller rollte die Leine in den Händen des dafür zuständigen Matrosen ab. In der Leine befanden sich im Abstand von sieben Metern Knoten, die gezählt wurden, solange die Loguhr (eine Sanduhr, welche die Laufzeit von genau 14 Sekunden hatte),lief.
Auf diese Weise ermittelte man die Schiffsgeschwindigkeit in Knoten pro Zeit und notierte sie dan ins Logbuch. Dies machte man mehrmals am Tag.
 
Textquelle: Freizeitwoche, Ausgabe 17,  21.April 2010
Foto : Claus-Peter Jäger © 2006
 

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