Peters Bilder HP
  Mit der BUNDESPOLIZEI-SEE unterwegs - 1-
 
 
Mitfahrt mit Schiffen der
BUNDESPOLIZEI -SEE
 
Die Vorgeschichte:
Ich hatte in Cuxhaven ein Kontrollboot der Bundespolizei fotografiert. Da ich weder den Namen des Bootes, noch die technischen Daten wusste, fragte ich bei der Dienststelle in Cuxhaven nach. Mit der Anfrage verknüpfte ich die Bitte, auch die Dienststelle besichtigen zu dürfen. Die Antwort auf meine eMail enthielt nicht nur den Namen und die Daten des Kontrollbootes, sondern  auch eine Einladung zu einer Mitfahrt. Die folgenden Fotos vermitteln einen Eindruck.
Mein besonderer Dank gilt den Damen und Herren der Bundespolizei-See, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, sowie den Besatzungen der Schiffe BP24 BAD BRAMSTEDT und BP25 BAYREUTH, die mir dieses schöne Erlebnis ermöglichten.
Ebenso gilt mein Dank ex Funkoffizier Günter Klepke, der mich fachlich und orthographisch unterstützte.
 
Um eine Übersicht über die Bundespolizei-See zu erhalten: Hier klicken !
 
Die BP25 BAYREUTH am Helogländerkai, aufgenommen von der Alten Liebe.
 
Die beiden Beamten von der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Bundespolizei-See in Cuxhaven.
Links Polizeioberkommissarin Sawitzki, rechts Polizeioberkommissar Rodehorst. Beide empfingen mich freundlich und brachten mich an Bord der
BP25 BAYREUTH.
 
Der schnittige Bug des 66 m langen  Schiffes das auf der Werft Abeking & Rasmussen gebaut wurde.
 
Das Peildeck mit dem Signalmast und diversen Scheinwerfern. Rechts im Vordergrund die um die Längs- und Querachse schwenkbare Wärmebild-Kamera.
 
Der Fahrstand: Er enthält alle Instrumente und Bedienelemente für die Schiffsführung und Schiffssicherheit.
 
Der Platz des "Funkers": Die Kommunikationszentrale. Sie dient als Befehlszentrale bei hoheitsrechtlichen und polizei- dienstlichen Einsätzen oder in Seenotfällen.
 
Der Kartentisch mit den Fächern für die, aus Sicherheits- gründen immer noch vorgeschriebenen, Seekarten aus Papier.
 
Blick durch das Brückenfenster auf das Vorschiff. Auf dem vorderen Aufbau ist groß die Nummer 25 aufgemalt. Sie dient der leichteren Indentifikation des Schiffes aus der Luft.
 
Blick vom Brückendeck hinter der Kommandobrücke nach achtern.
 
Die an Backbord befindliche Feuerlöschkanone. Eine  beiden Feuerlöschkanonen, die am Ende auf jeder Seite des Brückendecks angebracht sind.
 
Einer der zahlreichen Rettungsringe mit  Sicherheitsleine.
 
Der bordeigene, hydraulische Ladekran. Mit ihm können Proviant sowie alle Arten sonstiger  Hilfs- und Versorgungs- güter unabhängig von Verladeeinrichtungen an Land bewegt werden.
 
Die Kombüse. Hier hat der "Smutje" (Koch) als wichtigster Mann nach Kommandant, Polizeihauptkommissar Jahnke, das Sagen. Die Stimmung an Bord ist nur gut, wenn das Essen gut ist.
 
Und das ist er ...  Der "Smutje",  Polizeihauptmeister Störtebecker. Seine Verwandschaft mit dem berühmt berüchtigten Seeräuber lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Weiter wollte er seine Ahnenforschung nicht betreiben aus Angst, dass sonst diverse Hansestädte Regressansprüche bezüglich gekaperter  Koggen stellen könnten. So seine Aussage mir gegenüber :-)
  
Die Kammer des Chief`s, des leitenden Ingeneurs. Außer ihm hat nur der Kommandant eine so geräumige Kammer.
 
Ein Blick um die Ecke: Spind und Koje der Chief-Kammer.
 
Eine "normale" Mannschaftskammer. Jede der Mannschafts- kammern hat neben der normalen Koje ein herunterklappbare Notkoje, um im Bedarfsfall mehr Menschen unterbringen zu können.
 
Die "Muckibude", der bordeigene Fitnessraum, in dem etliche Möglichkeiten zur Körperertüchtigung vorhanden sind.
 
Die "Knast-Tür". Dahinter verbirgt sich der sogenannte Gewahrsamsraum, der bei Bedarf auch als Ausnüchterungs- zelle, wie in jeder Polizeidienststelle an Land, benutzt werden kann. Er ist mit 2 Kojen ausgerüstet und kann im Bedarfsfall zur zusätzlichen Unterbringung von Menschen (z.B. im Falle einer Rettung aus Seenot), benutzt werden.
 
Die Tür der mit 2 Schlössern versehenen Munitions- und Waffenkammer. Hier werden neben Munition und Waffen auch  Überlebensanzüge gelagert. Sie werden z.B. bei Bränden bei denen giftige Gase entstehen oder Chemikalienunfällen benötigt. Die Anzüge sind hermetisch verschlossen und haben einen eigenen Sauerstoffvorrat für ca. 20 Minuten.
 
       

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