Peters Bilder HP
  EIN SCHIFF FUER ELMSHORN
 
 
Ein Schiff für Elmshorn - rettet die KLOSTERSANDE !
 
Noch liegt das letzte von ehemals vier Schiffen des Frachtkontors E.Kölln KG am Nordufer des Elmshorner Hafens und wartet auf einen Käufer. Nach 1676 Reisen für die Köllnflockenwerke Elmshorn, Peter Kölln konnte das Schiff, durch die zunehmende Verschlickung der Krückau, zuletzt nur noch 1/3 der Ladekapazität befördern. Dadurch wurde es für den Eigner unrentabel und im Jahr 2000 verkauft. Der neue Besitzer wollte die KLOSTERSANDE zum Bunkerboot umbauen, bekam aber nicht die dafür notwendige Klassifizierung. Nun steht ein erneuter Verkauf an. Sollte sich kein Käufer finden, droht die Verschrottung und damit der Verlust eines Stücks Elmshorner Geschichte. Um das zu verhindern, wurde der "Förderverein MS KLOSTERSANDE" gegründet, der versucht, Mitglieder und Sponsoren zu finden, um das Schiff als fahrbereites, technisches Kulturgut zu erhalten. Das Schiff könnte nach einem Umbau, bei dem die äußere Erscheinung erhalten bliebe, für kulturelle Zwecke wie Ausstellungen und Konzerte, aber auch für Tanzveranstaltungen oder Filmvorführungen genutzt werden.
 
Um den Flyer, der gleichzeitig ein Mitgliedsantrag ist, herunter zu laden bitte hier oder ins Bild klicken !
 
Nachfolgend ein kleiner Rundgang über und durch das Schiff 
 
Technische Daten
Bauwerft: Büsching & Rosemeyer
Baujahr:                     1968
Baunummer:              226
Länge:                        55,10  m
Breite:                         6,60   m
Tiefgang:                    2,20   m
Gewicht:                     500    t 
Motor:                         Deutz 12 Zylinder Dieselmotor
Nenndrehzahl:           1500 U/min
Leistung:                    220,6 KW  = 300 PS
 
Kraftstoffverbrauch:   30 l/h
 
Das Werbebanner an der Backbordreling des Schiffes.
 
Die umklappbare Radar-Antenne an Backbordseite vor dem achteckigen Ruderhaus. 
 
Blick vom Vorschiff nach achtern: An der vorderen Laderaumwand ist neben dem Vormast die Seilwinde , mit welcher der Mast bei Brückendurchfahrten gelegt werden kann.
 
Eine der  vielen Besonderheiten dieses nicht alltäglichen Frachtschiffes: Statt einzeln auf dem Deck verschweißt, wurden die Poller zu einer Pollerbank vereinigt.
 
Die Ankerwinde für den Heckanker wurde kombiniert mit einer Trossenwinde. Beide lassen sich unabhängig voneinander bedienen.
 
An der Steuerbordseite ist die blaue Tafel, ein Signal, das auf Binnenwasserstraßen zum Einsatz kommt.
 
Das mit Muskelkraft betätigte Getriebe, um den Hauptmast bei Brückendurchfahrten zu legen. 
 
Blick in einen, durch hölzerne Schotten aufgeteilten, Laderaum
 
Der Steuerstand von der Backbordseite gesehen. Links am Bildrand der abgedeckte Radarmonitor mit dem Bedienpult.
 
 Die Warnmelder und der Notausschalter der Heizung neben der Steuerbordtüre. Von links nach rechts: Motorbetriebsanzeige, Motoröldruck-Warnlampe, Kühlwassertemperatur-Warnlampe,Getriebeöldruck-Warnlampe.
 
Der Steuerstand mit Fahrpult.
 
Das hochauflösende SWISS-Radargerät vom Typ JFS 634. Diese Geräte wurden von 1990 - 1998 gefertigt.
 
Der an der Decke des Ruderhauses kardanisch aufgehängte Magnetkompass. Über den um die Horizontalachse drehbaren Spiegel kann der Schiffsführer den Kompasskurs ablesen.
 
Die beiden an der Ruderhausdecke befestigten Dauermagnete zur Kompensation des Kompasses.
 
Das in der Mitte des Steuerpultes befestigte Werftschild.
 
Die im Pult eingelassene Instrumententafel mit den wichtigsten Instrumenten zur Motorüberwachung. 
 
Blick vom Steuerstand zum Vorschiff
 
Eine tief am Vormast angebrachte Lampe, die einen scharf gebündelten blauen Lichtstrahl in Richtung Ruderhaus sendet. Dadurch erkennt  der Schiffsführer bei dichtem Nebel, wo sich der Bug des Schiffes befindet.
 
       

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