Peters Bilder HP
  EIN SCHIFF FUER ELMSHORN - Teil 2 -
 
 
 
 
Ein Schiff für Elmshorn - rettet die KLOSTERSANDE !
 - Teil 2 -
 
Funktechnik der späten 60er Jahre: Das Rheinfunk-Gerät. Im Funkverkehr wird zwischen Seefunk- und Binnenschiff-Funk unterschieden. Daher wurden Schiffe, die Seeschifffahrtsstrassen und Binnengewässer befahren, mit getrennten Funkgeräten ausgerüstet. Heute gibt es kombinierte Funkgeräte, die beide Funkbreiche beinhalten.
 
Das Seefunkgerät aus der gleichen Zeit.
 
Die Bordsprechanlage
Bei Manövern konnten sich Schiffsführer und Besatzungsmitglieder über diese Lautsprecher-Gegensprechanlage verständigen.
 
Die Schalttafel für die nautische Beleuchtung, die Decksbeleuchtung und die Funkgeräte. Der mit UKW beschriftete Schalter ist für das Seefunkgerät.
 
 
Der Ruderlagenanzeiger des Becker-Ruders.
Beim Becker-Ruder handelt es sich um ein zweiteiliges Ruder. Die kleinere hintere Ruderblattfläche wird beim Ruderausschlag durch eine Mechanik in die gleiche Richtung ausgelenkt wie das Hauptruderblatt. Wird. z.B. das Ruder (wie im Bild) um 10° nach Backbord gelegt, so wird die kleine Ruderfläche ebenfalls um 10° nach Backbord ausgelenkt. Die beiden Ruderblattwinkel addieren sich, so daß der Propellerstrom um 20° nach Backbord abgelenkt wird. Durch eine Ruderlage von 45° wird also der Propellerstrom um 90° abgelenkt. Dadurch wird das Schiff besonders wendig und kann fast auf der Stelle drehen
 
Die Drehraten- oder auch Wendeanzeige.
Ein im Bug des Schiffes eingebautes Kreiselsystem registriert kleinste Kurs- änderungen und zeigt sie dem Schiffsführer in Grad pro Minute an.
Meinen Dank an Herrn Peter Michaels, Fa. Raytheon Anschütz, für die umfassende Auskunft über dieses Anzeigeinstrument.
 
Der wassergekühlte 12 Zylinder Dieselmotor von DEUTZ leistet 300 PS. Die Motorkühlung erfolgt durch ein internes Kühlsystem. Über Wärmetauscher in den Bordwänden wird die Abwärme an das umgebende Wasser abgegeben. Dadurch kann das Schiff auch in flachen Gewässern fahren, ohne das die Gefahr eines Ausfalls des Kühlsystems besteht.
 
Der Hilfsdiesel
Er wird mittels Handkurbel angeworfen und übernimmt durch den angeflanschten Generator die 24V Bordstromversorgung. Der Generator liefert genügend Strom um den Schiffsdiesel zu starten. Er lädt auch die Starter- und die Lichtstrombatterie. Dahinter befindet sich die Pumpe für das Bilgenwasser sowie die Trimmtanks vorn und achtern.
 
Die Wasser-Verteileranlage. Von hier gehen Leitungen zu den Trimmtanks, der Maschinenraumbilge, den Laderäumen. und den Deckwaschanschlüssen.
 
Die KLOSTERSANDE verfügt über ein 24 V Bordstromnetz.
Die Hauptschalttafel
Links oben ist die Sicherungsverteilung,  darunter der Verteilerkasten. In der Mitte ist oben der Haupschalter für die Starterbatterie, darunter der Umschalter von der Starterbatterie auf den Hilfsdiesel. Rechts oben ist der Licht-Hauptschalter, darunter die Sicherungen für die Hydraulik-, Licht- und Vorglühanlage.
 
Die Instrumententafel für die Licht- und Starterbatterie
 
Die Ruderhydraulik mit Pumpe und Hydrauliköltank 
 
Die Ölheizung für Ruderhaus und Wohnbereich
 
 Die Bordtoilette auf der Backbordseite. Hinter der braunen Luke rechts verbirgt sich der Maschinenraum-Notausstieg.
 
Die Dusche auf der Steuerbordseite. Für ein Binnenschiff der späten 60er Jahre der reinste Luxus. Im Hintergrund  ist der Kompressor und der Druckluftkessel für das Typhon.
 
Der Niedergang vom Steuerstand zum Wohnbereich führt direkt in die Bordküche. Sie ist komplett mit Doppelspüle...
 
... Gaskocher und einem darunter befindlichen Kühschrank ausgerüstet.
 
Geht man von der Küche nach achtern, gelangt man in die Messe.
 
Von der Messe geht es in die Kammer des Schiffsführers mit Waschbecken,
 
Spiegel, Arbeitsfläche,
 
 
Hocker, Wandschrank
 
und Koje. 
 
Von  Küche aus erreicht man die Matrosenkammer mit Koje,
 
Arbeitsfläche und Hocker.
 
Ebenfalls von der Küche aus betritt man die Lotsenkammer. Sie beinhaltet über der Koje noch eine zweite  Koje, die bei Bedarf heruntergeklappt  werden kann. Desweiteren ist neben der Arbeitsfläche noch ein Sofa vorhanden.
 
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